HUGO

HUGO
Biografie

„Der Teufel in mir, ich muss Ihn besiegen.“

So beschreibt Hugo, wie er seit seiner Schulzeit genannt wird, den Wandel den er als Mensch und Künstler durchlebt. Im August 1991 im heute geschlossenem Krankenhaus Moabit geboren, verbrachte Uğurcan Bulan, den Großteil seines Lebens auf Berlins künstlicher Insel Moabit.

Durch seinen älteren Cousin Oktay kam er das erste Mal in Kontakt mit Hip-Hop. Me against the World von Tupac Shakur, erinnert er sich. Doch bis es zu den ersten Aufnahmen war es noch ein weiter Weg.

Prägend für seine Jugend waren ein starkes inhaltliches Desinteresse an der Schule, sowie, nach eigener Aussage – echt eklige Chaoten. Es gab einfach immer Interessanteres zu tun: Freunde, Feiern, Spass haben, sich beweisen. Einfach Herumtreiben.

So begegnete er seinem Teufel. Einige gute Freunde haben leider den Großteil Ihres jungen Lebens hinter grauen Mauern verbracht, eine Tatsche die ihm immer deutlicher ins Auge stach. Zu viel Energie, die in die falsche Richtung gerichtet zu sein schien.

Durch einen Kumpel kam es dann zu seinen ersten Aufnahmen. Per Zufall, trotzdem hinterließ dieses Erlebnis einen gewissen Eindruck. Etwas Gutes.

Eines führte zum anderen und 2008 lernte er M.E.S kennen, einen Liedtexter, der für ihn nicht nur in künstlericher sondern auch in menschlicher Hinsicht ein Vorbild werden sollte.

Wodurch auch Hugo mit den Jungs zusammenkam. Nach eigener Aussage beeinflusste diese Zeit seine Arbeit massiv, nicht nur inhaltlich sondern auch technisch.

2009 war es dann soweit – das erste Live Event, bei dem auch Künstler wie Alpa Gun, die FlyingSteps und weitere performten. Berauscht von diesem Ereignis, von der Atmosphäre, wurde ihm bewusst das ihm Rappen einfach mehr gibt, als er von der Strasse erwarten kann.

Aber der Teufel war nie weit weg. Kurze Zeit darauf kam sein Manager hinter Schloss und Riegel und es begann alles zu bröckeln. Aber Hugo hat noch einiges zu sagen. So fing er 2014 wieder an, aufzunehmen. Über RESPEKT!berlin erscheint 2016 sein Debüt.